Die Präsidentin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt besucht den Lotsbetriebsverein

Der Lotsbetriebsvereins wurde von der Präsidentin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt besucht, die sich über die Aufgaben und Bedeutung der Lotsen für die Sicherheit der Schifffahrt informierte.
Die Außenstelle Cuxhaven des Lotsbetriebsvereins (LBV) hatte am 21.01.2026 wichtigen Besuch aus Bonn. Die Präsidentin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Frau Anke Leue (Mitte), besichtigte das im Hafen liegende Stationsschiff „LVF Weser“.
Die durch den LBV betriebenen Lotsversetzfahrzeuge befinden sich im Besitz des Bundes und liegen somit im Zuständigkeitsbereich der GDWS.
Bei Gesprächen mit dem dortigen Geschäftsführer, Vertretern der GDWS, den zuständigen Älterleuten und dem Vorsitzenden des LBV, Herrn E. Dalege (2.v.r), wurden die Aufgaben der Lotsen und deren Relevanz im Bereich der Sicherung der Schifffahrt, der Wasserstraßen und der Hafenanlagen dargestellt.
Auch die durch die Anwesenheit der Lotsen an Bord der Schiffe eingebrachte Cybersicherung gegen externe Angriffe, wie das Verfälschen und Abschalten der zur Navigation notwendigen Signale, wurde betont.
Grundlage für die 24/7 Versorgung der internationalen Schifffahrt mit Seelotsen ist die Arbeit der ca. 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LBV, die dafür sorgen, dass die Lotsen sicher und zuverlässig an und von Bord der Schiffe gelangen.
Von Interesse waren auch die Bemühungen des Bundes, der GDWS und der Lotsen um die Nachwuchssicherung im Lotswesen.
Besonders der neu entwickelte Masterstudiengang, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, ohne den Umweg über eine längere Seefahrtszeit, direkt den Seelotsberuf zu ergreifen, wurde hervorgehoben, zumal man sich hiervon erhofft, den derzeit noch überschaubaren Frauenanteil im Lotswesen zu erhöhen.